„An Leerstände mit anderer Strategie herangehen" Sommergespräch: CDU Erwitte spricht sich für Sparbemühungen über Parteigrenzen hinweg aus und möchte Bürger auch in Fragen der Schulentwicklung einbeziehen
ERWITTE - Sparen ist die Basis jeglicher Entscheidung in der Hellwegstadt. Das bekräftigte die CDU Erwitte mit Achim Brüggemann an der Spitze und Fraktionsvorsitzender Marita Lange im Sommergespräch mit dieser Zeitung. „Es gibt kein Wunschkonzert mehr – stattdessen müssen wir von bisherigen Standards herunterkommen", machte Lange deutlich. Daher sei die CDU klar gegen ein externes Haushaltsgutachten für 200 000 Euro. „Vor allem wenn wir sehen, dass der Rat sich selbst freiwillige Leistungen genehmigt." Stattdessen wäre eine Einsparung von 8000 Euro für die Ortsvorsteherpauschale ein symbolischer Akt gewesen, um den eigenen Sparwillen zu demonstrieren. Letztlich würden aus dieser Pauschale auch Projekte finanziert, die der Bauhof trotz überaus knapper Ressourcen aufbauen respektive pflegen müsse.
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| CDU-Fraktionsvorsitzende Marita Lange sowie Achim Brüggemann, Vorsitzender der CDU Erwitte, gingen im Sommergespräch auf aktuelle Erwitter Themen ein. |
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Als „wunderbare Geschichte" bezeichneten die beiden Christdemokraten die Pläne für die Weiterentwicklung des Erwitter Bruchs. Entscheidungen dürften aber nur einvernehmlich mit den ansässigen Betrieben und betroffene Landwirten erfolgen. Ebensowenig sei eine Einmischung der Politik in die Verhandlungen angebracht. Zudem plädiert die CDU dafür, dass Stadt und Bezirksregierung beim Thema Luftqualität weiter am Ball bleiben. Achim Brüggemann: „Wir müssen versuchen, dafür zu sorgen, dass die Qualität besser wird." Möglich sei dies sowohl mit dem Bau einer Umgehungsstraße als auch durch eine konsequent saubere Arbeit der Zementindustrie. Keineswegs sollen vorbildlich arbeitende Werke damit in Sippenhaft genommen werden. Vielmehr gehe es darum, im Falle eines Falles den Verursacher auch wirklich zu ermitteln.
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