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05.05.2010, 17:23 Uhr | Tageszeitung \"DER PATRIOT\" Übersicht | Drucken
Kurorte gezielt unterstützen

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sicherte beim Besuch in Bad Westernkotten zu, die Bäder im Krankenhaus-Bedarfsplan zu berücksichtigen

Bad Westernkotten - Radeln tut der Gesundheit gut. Das weiß NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) ganz genau. So nutzte er bei seinem Besuch am Montag im Heilbad die Gelegenheit, im Therapiezentrum des Kurmittelhauses einmal selbst in die Pedalen zu treten. Bei einem weiteren Rundgang sah sich der Minister neben den Hellweg-Sole-Thermen auch die Klinik Wiesengrund an und informierte sich vor Ort über die Angebote.



Testeten ihre Fitness (v.l.): CDU-Kreistagsmitglied Franz-Josef Schütte, Bürgermeister Peter Wessel, Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, Kay Lüning, Landtagsabgeordneter Werner Lohn, Bernd Hamann (Bäder-Holding), CDU-Fraktionsvorsitzende Marita Lange,
 

Zuvor hatte Laumann auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten Werner Lohn u.a. mit Vertretern aus dem Heilbad über einen Masterplan „Gesundheitsvorsorge", den Status der Rehabilitation im Gesundheitsbereich, die Kurortebeihilfe und den Gesundheitstourismus diskutiert. An den Gesprächen nahmen Bürgermeister Peter Wessel, Rolf von Bloh (Geschäftsführer der Bäder-Holding), Bernd Hamann von der Bäder-Holding, Kay und Hans Martin Lüning (Klinik Wiesengrund), Wilhelm Kemper (Klinik Solequelle), Michael Kemper (Medivital) sowie CDU-Kreistagsmitglied Franz-Josef Schütte, CDU-Fraktionsvorsitzende Marita Lange, ihr Stellvertreter Rüdiger Lohoff und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Achim Brüggemann teil.

„Wir müssen auch künftig mit einer zumindest stabilen Kurortebeihilfe des Landes rechnen können", forderte der Bürgermeister von Minister Laumann. Er und auch Werner Lohn erklärten, sie gingen davon aus, dass die Beihilfe stabil bleibe. „Allein im Haushaltsjahr 2010 werden an Bad Westernkotten insgesamt 172 000 Euro gezahlt", so Lohn weiter.

Karl-Josef Laumann erklärte, dass im Herbst die Aufstellung eines neuen Krankenhaus-Bedarfsplans anstehe. „Dann müssen wir ganz gezielt auch die Bäder mit einbeziehen", so der Minister. Es gelte zu klären, wie das Thema Kurorte mit der Bedarfsplanung verknüpft werden könne. Fest stehe, dass es im Gesundheitswesen auch weiterhin Veränderungen geben werde. So gehe die Tendenz klar weg von stationären und hin zu ambulanten Maßnahmen.

Zudem müsse es künftig beim Thema Gesundheitstourismus verstärkt darum gehen, wie die Kurorte mit ihren Reha-Angeboten davon profitieren können. Anregungen aus dem Gespräch versprach er, in Düsseldorf zu thematisieren. -



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