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11.05.2012, 20:31 Uhr | Tageszeitung \"Der Patriot\" Übersicht | Drucken
Vertrauen der Verbraucher
Werner Lohn begrüßte Christina Schulze Föcking / Landwirtschaftliche Themen im Fokus

EIKELOH n „Arbeit, Chancen, Sicherheit – dein Wahlkampfmotto verbindet mich auf gewisse Weise mit dir", machte gestern Abend Christina Schulze Föcking gegenüber dem CDU-Landtagskandidaten Werner Lohn auf dem Hof von Thomas Kersting in Eikeloh deutlich. Dorthin hatte Lohn im Rahmen des Landtagswahlkampfes geladen.
Und rund 80 Interessierte waren seiner Einladung gefolgt. Gern war auch Christina Schulze Föcking nach Eikeloh gekommen. Sie gehört dem Kompetenzteam des CDU-Spitzenkandidaten Norbert Röttgen an und ist vorgesehene Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Karl-Heinz Wilms, Vorsitzender des Agrarausschusses der CDU im Kreis Soest, begrüßte die Gäste herzlich. Sein Dank galt vor allem Thomas Kersting und seiner Familie, die den Hof für die Wahlkampfveranstaltung zur Verfügung gestellt hatte. Werner Lohn wies derweil darauf hin, dass „jedes Jahr 200 Mio. Euro aus dem ländlichen Raum in die Ballungszentren im Ruhrgebiet abfließen". Hinzu komme u.a. ein stete Diskriminierung der Nahrungsmittelerzeuger durch die Politik der rot-grünen Landesregierung. „Letztlich gibt es folglich genug Gründe und Motivation, am Sonntag zur Wahl zu gehen", schloss Lohn.



Auf Einladung des CDU-Landtagskandidaten Werner Lohn (5.v.l.) machte Christina Schulze Föcking (6.v.l.) gestern Abend in Eikeloh auf demHof von Thomas Kersting (3.v.l.) Station. Mit dabei waren neben vielen weiteren Interessierten auch (vorn, v.l.): Karl-
 
Christina Schulze Föcking, die selbst zusammen mit ihrem Mann einen landwirtschaftlichen Betrieb im Münsterland bewirtschaftet, machte zunächst deutlich, dass Werner Lohn für sie ein wichtiger Vertrauter sei.
 
„Wir sitzen im Landtag sogar direkt nebeneinander", ließ sie die Anwesenden wissen. Zugleich ging sie auf das Berufsbild des Landwirts ein – einen Beruf, den sie als abwechslungsreich und verantwortungsvoll beschrieb. Deutliche Kritik äußerte sie insbesondere an der Landwirtschaftspolitik der Grünen. „Ich stehe für fachliche statt polemische Politik. Mir geht es darum, einen Weg zu finden, die Wertschöpfung in bäuerlicher Hand zu behalten", so die Christdemokratin. Zudem gelte es, den durch die rot-grüne Landesregierung entstandenen Zwist zwischen konventioneller und Bio-Landwirtschaft zu beenden. So nannte Christina Schulze Föcking drei wesentliche Ziele: „Wichtig ist eine ökologisch verantwortliche Landwirtschaft, die zugleich ökonomisch effizient ist und verbunden ist mit einer ressourcenschonenden Wirtschaftsweise." Ausführlich ging sie zudem auf jagdliche Aspekte und den Umweltschutz ein. „Mit der CDU wird es wieder ein separates Landwirtschaftsministerium geben – dort bleiben im Interesse der Landwirte natürlich auch Teile des Umweltschutzbereiches angesiedelt", so die CDU-Kandidatin, die erklärte, dass es auch darum gehe, Verbraucher wieder mehr für die Landwirtschaft zu interessieren.

Hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Werner Lohn im Landtag äußerte sie bereits ihre Vorfreude auf eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit. Im Anschluss stand Christina Schulze Föcking dann noch für Fragen der Versammelten zur Verfügung.


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