17:31 Uhr | 05.09.2010
   

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31.05.2010, 08:31 Uhr | CDU Erwitte / Bert Wieneke Übersicht | Drucken
Erste CDU-Infoveranstaltung der CDU-Ortsunion Erwitte nach der Landtagswahl

Zukunft der Friedhofskapelle und Einsparungen bei der Verwaltung zentrale Diskussionsthemen.

Ein wichtiges Thema der ersten CDU-Infoveranstaltung war die Diskussion über die Ergebnisse der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Das Ergebnis ist aus Sicht der Ortsunion enttäuschend, weil die erfolgreiche Arbeit der Koalition nicht fortgesetzt werden kann.

Die gute Bilanz der Landesregierung wurde im Wahlkampf zu wenig beachtet.

Die CDU-Erwitte hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, zukünftig über politische Entscheidungen besser und umfassender zu informieren. Dies gilt insbesondere für kommunalpolitische Themen in wirtschaftlich schweren Zeiten.



Die Friedhofskapelle gab erneut Anlass zur Diskussion. Die CDU in Erwitte setzt sich schon immer dafür ein, dass das Gebäude in seiner jetzigen Form erhalten wird. Ein Neubau oder aufwändige Sanierungen sind unverantwortlich, da hierdurch die Benutzungsgebühren erheblich steigen müssten und so für die Betroffenen nicht mehr bezahlbar wären.

Erneut wurde die Notwendigkeit einer kostspieligen Fundamentsanierung angezweifelt. Deutlich kritisiert wurde die Haltung der Verwaltung, die eine Fundamentsanierung für unverzichtbar erklärt, obwohl das Gebäude in seiner Standfestigkeit nicht gefährdet ist.

Anstatt viel Geld unter den Fundamenten zu vergraben, soll nach Auffassung der CDU-Ortsunion Erwitte ein angemessener und zeitgemäßer Verabschiedungsraum innerhalb des bestehenden Gebäudes geschaffen werden.

Anlässlich eines Zeitungsartikels über die Überbesetzung im Warsteiner Rathaus kam die Frage auf, wie in Erwitte mit diesem Thema umgegangen wird.

Die Reduzierung von Verwaltungsstrukturen und Bürokratieabbau sind in aller Munde. Angesichts der dramatischen Finanzlage, die noch im laufenden Jahr dazu führen wird, dass die Stadt Erwitte die Mitarbeitergehälter über Kassenkredite finanzieren muss, sind Sparmaßnahmen im städtischen Haushalt unverzichtbar. Konkret kann dies nur über eine konsequente Aufgabenkritik erreicht werden. Bei jeder Leistung, die die Verwaltung für die Bürger erbringt, muss die Frage geklärt werden, ob die Leistung notwendig ist und ob es Möglichkeiten gibt, den Umfang zu reduzieren.

Mit dem Konsolidierungsausschuss, in den sich die CDU-Fraktion konstruktiv einbringt, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung gegangen worden.



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