16:54 Uhr | 05.09.2010
   

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20.05.2010, 08:30 Uhr | Zeitung \"DER PATRIOT\" Übersicht | Drucken
„Ein Glücksfall für Erwitte“
Elisabeth Roemer wurde in einer Feierstunde mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt – die Auszeichnung überreichte Landrätin Eva Irrgang

Erwitte - Um eine würdige Bundesverdienstkreuzträgerin reicher ist seit gestern Nachmittag die Hellwegstadt. In einer Feierstunde im Kaiserkeller überreichte Landrätin Eva Irrgang im Namen von Bundespräsident Horst Köhler an Elisabeth Roemer das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Im Beisein vieler Wegbegleiter, darunter neben ihrer Familie auch Bürgermeister Peter Wessel, stellvertretender Bürgermeister Franz Blöming, Vertreter der Verwaltungsspitze, der CDU, der Kirchengemeinden, der Sparkasse, der Musikschule und vieler Vereine nahm die Geehrte überglücklich die Auszeichnung entgegen. Die Anregung für die würdevolle Ehrung hatten vor rund einem Jahr die stellvertretenden Vorsitzenden des Kulturrings Erwitte, Gaby Kennepohl und Joseph Maas, gegeben. Viele Vereine, die CDU und auch die Stadt Erwitte schlossen sich den Bestrebungen an.

Landrätin Eva Irrgang (r.) überreichte das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in einer Feierstunde im Kaiserkeller im Beisein zahlreicher Gäste an Elisabeth Roemer (l.).  -  Fotos: Winkelmann
 

Landrätin Eva Irrgang nannte in ihrer Laudatio zahlreiche Bereiche, in denen sich Elisabeth Roemer seit vielen Jahren engagiert, nicht zuletzt ihren Einsatz in Reihen der CDU, der sie seit 1975 angehört. Als gewähltes Ratsmitglied bestimmte sie von 1989 bis 2009 die Entwicklungen in der Hellwegstadt maßgeblich mit, vor allem im Bereich der Sozial- und Schulpolitik. In dieser Zeit war Roemer auch Vorsitzende des Sozial- und Schulausschusses und setzte sich für zahlreiche soziale Projekte ein, zuletzt für die Einrichtung einer Wohngruppe der Jugendhilfe Olsberg an der Lönsstraße.

Ebenso nannte Irrgang den Einsatz Roemers für viele Bereiche des sozialen Netzwerkes in Erwitte. Als Ortsvorsteherin in der Kernstadt regelte sie Anliegen, die an sie herangetragen wurden, pragmatisch und konstruktiv mit den Mitarbeitern der Stadt. Die Landrätin nannte überdies Roemers unermüdliches Engagement für den Kulturring, den sie durch ihren Einsatz vor der Auflösung bewahrte und wieder zum Erfolg führte. Enge Zusammenarbeit mit vielen Einrichtungen wie der Musikschule Erwitte trugen zum Erfolg bei. Nicht zuletzt nannte Irrgang Elisabeth Roemers Engagement in ihrer Zeit als Vorsitzende der Schulpflegschaft an der Laurentiusschule.

Bürgermeister Peter Wessel sprach der Geehrten stellvertretend die Glückwünsche der gesamten Einwohnerschaft aus. „Du bist ein Glücksfall für Erwitte“, brachte er es auf den Punkt. „Es ging und geht bei dir immer um die Sache, nicht um Personen. So hast du auch einen unglaublich wichtigen Beitrag für das Vertrauen der Menschen in die Kommunalpolitik geleistet“, sagte Wessel. Elisabeth Roemer habe zudem nicht gezögert, als es kürzlich darum ging, den Vorsitz des Fonds „Erwitte hilft“ zu übernehmen. „Die Menschen in Erwitte sind überzeugt von deinem Wirken - aus diesem Grund bist du eine würdevolle Bundesverdienstkreuzträgerin“, schloss der Bürgermeister.

Die Geehrte selbst sprach von einem wahrlich besonderen Tag. „Was ich in all den Jahren gemacht habe, war für mich selbstverständlich - auch weil ich durch mein Elternhaus so geprägt wurde“, sagte sie. Ihr Dank galt all denen, die sie auf dem Weg begleitet und unterstützt haben. „Ohne sie säßen wir heute nicht hier“, gab Roemer ein Lob in die Runde. Ihr besonderer Dank galt ihrer Familie, die stets geduldig mit ihr gewesen sei.

Worte des Lobes sprachen ihr daraufhin Heinz Volmer, ehemaliger Leiter der Laurentiusschule, CDU-Fraktionsvorsitzende Marita Lange und Pfarrer Rainer Schetschok aus, denen sich die anderen Gäste dann mit persönlichen Worten anschlossen.



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